• Piercing

    Geschichte des Piercings

    7.000 Jahre lang wird - zumindest nachweisbar - auf der Welt bereits gepierced. Vermutlich aber sogar noch länger. Kann man eigentlich nur schwer glauben, wenn man an unsere Gesellschaft denkt, in der das Piercing erst Mitte der 1990er Jahre so richtig aufkam. Wer erinnert sich nicht noch an damals, als plötzlich das Durchbohren von diversen Körperteilen ein Trend wurde. In den Augen vieler schien es damals ein Trend mit absehbarem Ende zu sein, doch hier wurden sie eines Besseren belehrt. Nicht nur, dass noch heute gepierced wird, der Trend setzt sich immer weiter fort. Piercings sind ein Mittel, sich mit Schmuck zu verschönern - und das an Körperstellen, an denen herkömmlicher Schmuck keine Chance hat.

    Piercing heißt nichts anderes als "Durchstechen". Wie oben schon erwähnt, wird schon viele Tausend Jahre gepierced. Aufgekommen ist diese Form von Körperschmuck bei Volksstämmen, die damals wie heute diverse Körperteile mit Löchern versehen und sich mit Schmuck behängen. Diese Volksstämme taten und tun dies auch heute in der Regel nicht, um schön auszusehen, sondern um ihre Zugehörigkeit zu kennzeichnen. Auch rituelle Gründe sind ein Grund für Piercings. Wer sich ab und an Reportagen über Eingeborene ansieht, der wird sehen, dass sie sich heute noch mit Piercings durch Nasen, Zungen oder Brustwarzen schmücken. Vor allem bei Eingeborenenstämmen in Afrika, in Südamerika, in Asien und in Australien ist das noch zu finden.

    Mit Piercing Schmuck den Körper verschönern

    Ob Piercings nun gefallen oder nicht, das hängt von den eigenen Vorlieben ab. Dass ältere Mitbürger mit Piercings wenig anfangen können, ist vielleicht noch nachzuvollziehen, dass sie sich darüber aber echauffieren, das ist unverständlich, denn viele von ihnen tragen selbst Piercings - und wissen es gar nicht. Wer nämlich Ohrlöcher hat, der ist ebenfalls gepierced, auch wenn das in der Regel nicht so genannt wird. Ohrlöcher gibt es in unserer Gesellschaft schon viele Jahrhunderte, vor mehr als 20 Jahren kamen dann die Löcher in anderen Körperteilen dazu. Es gibt kaum eine Stelle am Körper, an der man nicht gepierced sein kann. Am beliebtesten sind Augenbrauen, Ohren, Nasen, Zungen, Lippen, Brustwarzen und auch der Intimbereich. Das heißt, dass man Piercings sowohl offen zur Schau trägt, wie auch versteckt an Stellen haben kann, die nur ganz bestimmte Leute sehen können. Mit Tattoos ist es nichts anderes.

    Wer sich ein Loch hat stechen lassen, der kann dort unterschiedliche Schmuckstücke einsetzen. Die Vielfalt ist groß, um seinen Körper zu verschönern. So stehen Stäbe und Ringe ebenso zur Verfügung, wie beispielsweise Hufeisen, Bananen, Klemmringe, Flesh Tunnel und vieles mehr. Auch die Materialien, aus denen die Piercings bestehen, sind sehr unterschiedlich. Am weitesten verbreitet ist wohl Stahl, aber auch Titan, Silber, Gold und Platin sind möglich, ebenso wie Silikon, Kunststoff, Acryl und sogar organisches Material, wie Holz oder Knochen.

    Eine Besonderheit kann man bei den Ohrlöchern feststellen, denn hier gibt es sogenannte Dehner, die das Ohrloch vergrößern können. Warum will man das erreichen? Weil man so Flesh Tunnel einsetzen kann, die innen entweder hohl sind und man durch das Ohrloch durchsehen kann, oder es sich dabei um Ohr Plugs handelt, die unterschiedlich gefüllt sein können, zum Beispiel mit Kristallen oder mit diversen Motiven. Je größer, umso mehr fällt so ein Plug bzw. Tunnel auf. Um das Ohrloch auf die entsprechende Größe zu bekommen, werden Dehner eingesetzt. Hier gibt es Dehnungssicheln und Dehnungsstäbe, die nicht nur optisch attraktiv aussehen, sondern das Loch im Ohrläppchen mit der Zeit immer weiter dehnen, indem man den Stab oder die Sichel weiterschiebt. Hat man die gewünschte Größe erreicht, kann der Plug bzw. der Tunnel eingesetzt werden.

    Piercings eher dezent oder auffällig

    Piercings müssen nicht immer sehr auffällig sein, es kommt ganz auf das Schmuckstück an. So kann es sehr dezent eingesetzt werden, indem man beispielsweise schwarzen oder silbernen Stahl nimmt, man kann aber das Piercing auch mit bunten Kristallkugeln bestücken und so Farbe ins Spiel bringen. Schön ist, was gefällt, wie es immer so schön heißt.

    Wer sich für ein oder mehrere Piercings entscheidet, der sollte das Durchstechen immer von einem professionellen Piercingstudio durchführen lassen. Juweliere machen das in der Regel nicht, sie schießen nur die Ohrlöcher. Ist das Piercingloch verheilt, dann kann man den Schmuck ganz nach Belieben wechseln. Hierbei haben viele das Problem, geeigneten Schmuck zu finden. Extra Piercingshops wird man in den Städten kaum finden, die Studios bieten eine kleine Auswahl an, manche Juweliere oder Modeschmuckgeschäfte haben auch Piercings im Angebot. Eine große Auswahl an Piercings aber gibt es bei uns, bei Meruda.com.

    Unsere Piercings und Flesh Tunnel haben eine ganz entscheidende Besonderheit: Wir stellen sie selbst her. Das bringt mehrere Vorteile für Sie als Kunden: Zum einen haben wir die Schmuckstücke immer vorrätig, Sie müssen somit bei einer Bestellung nicht darauf warten. Dann können wir für eine hohe Qualität bürgen und nicht zuletzt für einen attraktiven Preis. Die Auswahl ist groß, sodass wohl jeder das Richtige finden wird. Probieren Sie es doch einfach mal aus, wir werden Sie nicht enttäuschen.